Lösnich

 

Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues, Kreis Bernkastel-Wittlich
ca. 430 Einwohner, 253 ha, davon 73 ha Weinbau und 85 ha Wald

 

Lösnich liegt an der flachen und ruhigen Moselseite zwischen Kindel und Erden. Eine Brücke verbindet es mit dem anderen Ufer.

Wie viele Moseldörfer existierte es wohl schon zu keltischer Zeit, unter den Römern hieß es Lonsetum. 1066 wurde es erstmals urkundlich erwähnt und gehörte seit 1324 zum Kurfürstentum Trier. Mit eigener Burg und Gerichtshoheit hatte es im Mittelalter eine gewisse Unabhängigkeit.

Lösnichs bester Wein wächst in den steileren Lagen auf der anderen Moselseite, aber auch auf den flacheren Hängen um das Dorf sind Weingärten angelegt worden.

Sie reichen bis an die Wälder, die dann weiter hinauf in den Hunsrück führen. Im ruhigen Lösnich sind einige alte Weinhöfe zu sehen, die an dörflichen Gassen liegen. Über den Ort wacht der spitze Turm der Pfarrkirche.

 

moselaufwärts nach Erden moselabwärts nach Traben-Trarbach